von Henning Lindhoff, Redakteur Der Privatinvestor, am Mittwoch, den 21. Oktober 2020

Die meisten US-Amerikaner haben nicht genug Geld für den Ruhestand gespart. Man  könnte davon ausgehen, dass dies vor allem ein Problem des niedrigeren Einkommensschichten sei, doch 👉 ein Bericht des Think Tanks SCEPA – The New School zeigt, dass selbst wohlhabende US-Bürger bei weitem nicht genug Geld gespart haben.

Millionen von Hochverdienern kämpfen immer noch darum, genug zu sparen. Laut der Studie von SCEPA haben schockierende 27 Prozent der Arbeitnehmer mit einem Einkommen über der sozialversicherungsrelevanten US-Lohngrundgrenze keinerlei Altersvorsorge. Die Lohngrundgrenze liegt für das Jahr 2020 bei 137.700 USD. Dies bedeutet, dass mehr als ein Viertel der Arbeitnehmer mit einem sechsstelligen Einkommen nicht in der Lage ist, Geld für den Ruhestand zurückzulegen.

Auch andere Gutverdiener haben hier erhebliche Probleme. Bei Sparern mit einem Einkommen von mehr als 137.700 USD, beträgt das durchschnittliche Anlagevermögen lediglich 252.000 USD.