Eines der großen Themen unserer Zeit ist die ökologische Zukunft unseres Planeten. Nachhaltigkeit ist ein zentrales Anliegen in nahezu allen Wirtschaftsbereichen. Zumindest sollte das so sein. Eine Schlüsselbranche ist deshalb in Bewegung: die Verpackungsindustrie. Bestimmt ist es auch Ihnen schon beim Einkauf im Supermarkt aufgefallen: Immer mehr Produkte sind nicht mehr in Plastik, sondern in Karton verpackt. Selbst bei Frischwaren wie Obst und Gemüse ist ein klarer Trend zu Karton- und Pappschalen wie bei Eierkartons zu erkennen. Sogar Coca-Cola experimentiert gerade an einer Getränkeflasche aus Papier.
Kerstin Franzisi

Das Bewusstsein für Umweltschutz und Nachhaltigkeit steigt branchenübergreifend und kontinuierlich bei immer mehr Unternehmen an. Diese Entwicklung wird die Nachfrage nach alternativen Verpackungslösungen wie Kartonverpackungen in den nächsten Jahren stark erhöhen. Nicht zuletzt ist der Online-Handel durch die Corona-Pandemie massiv gewachsen. Auch das ist ein Treiber. Dies bedeutet blühende Landschaften für Verpackungsfirmen mit nachhaltigem Fokus – und für Investoren mit langfristiger und wertbasierter Anlagestrategie.

Keine Kosten. Kein Risiko. Keine Abofalle.

Das Testabonnement ist ab dem Zeitpunkt der Anmeldung vier Wochen lang gültig. Sie gehen damit keine Verpflichtungen ein. Sie müssen nicht extra kündigen.

Platzhirsch für Kartonschachteln: Mayr-Melnhof

Es herrschen derzeit exzellente Bedingungen für Mayr-Melnhof Karton, dem führenden Faltschachtelhersteller in Europa. Viele internationale Konsumgüterhersteller bauen auf die Verpackungslösungen des österreichischen Konzerns. Mayr-Melnhof produziert seine Kartonverpackungen und Faltschachteln überwiegend aus recyceltem Altpapier. Damit trifft das Unternehmen den Geschmack umweltbewusster Hersteller und Verbraucher. 

 

Gleichzeitig sichert sich der Konzern auf diese Weise entscheidende Kostenvorteile gegenüber der Konkurrenz. Zwar sind in den letzten Jahren auch die Preise für den „Rohstoff“ Altpapier gestiegen, die Kartonherstellung aus Frischfasern ist aber weiterhin teurer. Viele Wettbewerber setzen dennoch (fast) ausschließlich auf die Produktion aus Frischfasern und kommen dadurch nicht an die Margen von Mayr-Melnhof heran. 

Nachhaltiges und langfristiges Wachstum

Zweistelliges prozentuales Wachstum wie bei so manchem Tech-Konzern gibt es bei Mayr-Melnhof nicht. Die annualisierten Wachstumsraten von 4,0 % (Umsatz) und 6,5 % (Gewinn) sind dennoch sehr solide. Es geht gemächlich, aber stetig nach oben. Die Geschäftsentwicklung gleicht damit einer Rolltreppe. 

Im letzten Jahr ging der Konzernumsatz zwar leicht um 0,6 % zurück, diese Stagnation wird aber nicht von Dauer sein, denn der langfristige Nachfragetrend nach Kartonverpackungen ist intakt.

Zuverlässige Dividendenaktie

Neben den Wachstumsperspektiven überzeugen bei Mayr-Melnhof auch die Bilanz und die Tatsache, dass die Dividende bis jetzt sehr zuverlässig gezahlt wurde. Seit 1997 wurde die Ausschüttung so gut wie jedes Jahr angehoben. Noch nie gab es eine Kürzung. Im Moment bleibt die Dividende unverändert.

Wie schon in den Jahren 2020 und 2019 gibt es auch jetzt je Aktie 3,20 EUR. Beim jetzigen Kurs von knapp unter 178 EUR resultiert daraus eine Dividendenrendite von etwa 1,8 %.

Nachhaltige Investments durch Value-Analyse

Branchen mit langfristigen Wachstumsperspektiven zu erkennen, ist die eine Sache. Unternehmen zu identifizieren, die darin stabil aufgestellt und strategisch gut für die Zukunft gerüstet sind, ist die andere. Nicht jedes Unternehmen, das in einem Wachstumsmarkt aktiv ist, ist gleichzeitig auch ein gutes Investment. Wir bei Der Privatinvestor spüren die attraktivsten Player auf. In unserer Datenbank tracken wir diese Kandidaten zudem fortlaufend. Und wir zeigen Ihnen zu diesen potenziellen Investmentkandidaten immer, ob jetzt gerade ein guter Zeitpunkt zum Einsteigen oder Austeigen ist. 

 

Denn um dauerhaft an der Börse erfolgreich zu sein, reicht es nicht aus, gute Investmentkandidaten aufzuspüren. Auch der Preis (der Kurs) ist wichtig. Somit kommt es auch auf den richtigen Einstiegs- und Ausstiegszeitpunkt an. Genau das macht eine erfolgreiche Value-Investing-Strategie aus.

 

Wie sieht es diesbezüglich bei Mayr-Melnhof aus? Immerhin hatte die Aktie in den letzten Monaten einen guten Lauf. Die Aktie notiert zurzeit fast auf einem Allzeithoch. Ist damit das Potenzial der Aktie bereits erschöpft? Oder kann sich auch ein jetziges Engagement noch auszahlen? Der Kurs und dessen Historie alleine reichen nicht aus, um diese Frage zu beantworten. 

 

In unserem Kapitalanlagebrief Der Privatinvestor haben wir nicht nur das Geschäftsmodell von Mayr-Melnhof im Detail unter die Lupe genommen, auch mit der Bewertung haben wir uns genau befasst. Wir haben nicht nur den Inneren Wert errechnet, sondern auch sinnvolle Kauf- und Verkaufsschwellen ermittelt.

 

So gehen wir bei allen Unternehmen vor, die wir analysieren und in unsere Datenbank aufnehmen. Insgesamt haben wir ständig immer mindestens 60 bis 70 Aktientitel unter fortlaufender Beobachtung.  

Der Privatinvestor – jetzt unverbindlich und kostenlos kennenlernen.

Testen Sie unseren Börsenbrief für wertbasierte Aktien-Investments in gute Unternehmen und Vermögensgegenstände. Diese analysieren wir kontinuierlich und bewerten sie mit nachweislich erfolgreichen Kriterien und Mechanismen. Durch unsere systematische und langfristige Anlagestrategie realisieren wir stabile Renditen zu angemessenen Chance-Risiko-Profilen. Unsere Value-Investing-Strategie machen wir Ihnen als Privatanleger über unseren Kapitalanlagebrief Der Privatinvestor zugänglich. Im Paket enthalten sind, neben unserem wöchentlich erscheinenden Börsenbrief mit neuen Investment-Ideen und Analyse-Updates (als PDF in Ihrem E-Mail-Postfach), unser komplettes Ausgabenarchiv sowie unsere Unternehmensdatenbank, Musterportfolios und Sonderpublikationen.

Testen Sie jetzt gratis unseren Kapitalanlagebrief Der Privatinvestor!

Auf gute Investments!

Ihre Kerstin Franzisi

Chefredakteurin Der Privatinvestor

1 Antwort
  1. Bernd Linke
    Bernd Linke sagte:

    Wer eine österreichische Aktie kauft, stellt bei Dividendenzahlungen fest, dass davon mehr Steuer einbehalten wird, als Österreich nach dem Doppelbesteuerungsabkommen erheben darf. Den zu Unrecht einbehaltenen Betrag bekommt man nur erstattet, wenn man durch ein überkompliziertes Erstattungsverfahren geht. Ich hatte mich darüber beim österreichischen Finanzministerium beschwert. Zu meiner Überraschung wurde mir bestätigt, dass man meinen Unmut verstehen könne. Geändert hat sich an dem Verfahren allerdings nichts. Ich habe mich daraufhin von Mayr-Melnhof getrennt und werde keine österreichische Aktie mehr kaufen.

    Antworten

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.